lernen…

Vor einiger Zeit habe ich Alec Soths Blog entdeckt.
Hier denkt ein praktizierender Fotograf über sein Medium nach.
Kunstgeschichtler haben einen anderen Ansatz.

Sprachlich elegant, geistig wendig,
manchmal peinlich,(mag sein nur naiv und gänzlich ohne Zynismus), so ist sein Blog.

Für mich war es eine Entdeckung zu sehen,
mit welcher Leichtigkeit man unterschiedliche Inhalte einfach durch “links” in seinen Text einbindenkann. Das assoziativ mäandernde in Mr. Soths Texten wird durch dieses Medium unterstützt und verstärkt.

Wozu ein Blog?
Die im Kopf kreisenden Gedanken aufschreiben, um sie nicht in der Schwebe zu lassen.
Eine Übung im Weiterdenken und Präzisieren.

Es ist schade, und es ist fruchtlos, wenn Gedanken kein Gegenüber finden.
Es geht um Kontakt. Was sonst.

Jeder arbeitet so vor sich hin,
in seiner kleinen Zelle,
keine Zeit um die Tür zu öffnen.

Es geht mir um einen Austausch von Ideen und Informationen.
Ich will eine Spur hinterlassen.
Die Zeit rennt, die Erinnerungen verblassen.

Und natürlich, fasziniert mich das Medium Internet.
In dem man, ohne Aufwand, ohne die Auseinandersetzung mit Machtstrukturen,
etwas veröffentlichen kann.
Und vielleicht im Datenmüll untergeht.

Es wird kein Tagebuch werden.
Es gab einmal ein Tagebuch, das ich immer wieder las.
Ein veröffentlichtes Tagebuch.
Mit einem Foto drin. Das erste Foto das mit wichtig war:

hier

Ein Hinweis: die Übersetzungen ins Englische unterscheiden sich vom deutschen Original, so fällt es mir leichter.







    Browse

Post a Comment

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *

*
*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>